DM Bowhunter 2012 in Donaueschingen

Mit viel Enthusiasmus und Einsatz organisierten die Waldläufer von Donaueschingen unter der Leitung von Roland Volk die Deutsche Meisterschaft Bowhunter vom 29. bis 30. September aus.

Bereits am Freitag fand die Bogenkontrolle statt, damit dann am Samstag pünktlich und mit vollen Gruppen gestartet werden konnte. Zu Beginn der Dämmerung flogen Fledermäuse über die Campingwiese, um die letzten Insekten abzusammeln, während der Vollmond an den Himmel stieg. Die Nacht war, wie erwartet, im Zelt etwas frisch, aber die Wärmeflasche half, daß ich nicht gefroren habe.

Am Samstag ging es nach der Ansprache vom Verbandspräsidenten, Vizepräsidenten, Bürgermeister von Donaueschingen und dem Turnierveranstalter um 9:00 endlich zu den Zielen. Die 17 gemeldeten Langbogendamen wurden zu fünft oder sechst auf drei Gruppen verteilt, von Ziel 11 bis 13, Parcours rot. Um 10:00 flog der erste Pfeil.

Bewölkt war es, aber am vormittag wenigstens noch trocken. Die Wiesen waren feucht, im Wald relativ kühl. So richtig warm wurde es uns nicht. Es begann mit Doppelhunter (ein Pflock -> zwei Tiere oder zwei Pflöcke -> zwei Tiere) mit unbekannten Entfernungen. Die Entfernungen waren waren fast immer moderat und schießbar. Beim Eichhörnchen mit einem steilen Bergabschuß (gefühlte 10° von der Senkrechten) traf ich nichts, dafür hatte ich den weit entfernt stehenden Schwarzbär bei der Drei-Pfeil-Runde mit dem ersten Pfeil (Kill) auf gefühlte 50 Meter.

SchwarzbärEichhörnchen

Schön gestellte Gruppen wie ein verhungerter Fuchs, der sich an zwei Gänse anschleicht oder ein Truthahn vor schöner Kulisse gehörten an dem Tag auch dazu. Die letzten Ziele, darunter das Albino-Krokodil vor dem Schlammloch oder die Bergziege am Hang, mußten im Regen geschossen. Beim Dopingstand der Hexen mußte sich dann erstmal aufgewärmt werden mit Kaffee mit Vanillegeschmack. Daher kam ein Teil der Damen erst später ins Zelt zurück, um die Schießkarten zu unterschreiben.

stehender Hirsch liegender Hirsch

Trotz des Wetters war die Stimmung gut und die meisten waren auch zufrieden. Im Schützenhaus war es abends, nachdem das große Zelt geschlossen worden ist, noch schön warm und es gab noch über 22:00 Uhr dort Gesellschaft zu finden.

Nach einer weiteren Nacht im Zelt, bei der ich nicht so gut gelegen habe, wachte ich am Sonntag mit leichten Kopfschmerzen auf. Kurz vor sieben konnte gut beobachtet werden, wie der Nebel nach oben stieg. Es war, wie erwartet, recht kühl und die Taschenwärmer von Tobi waren mir eine große Hilfe, um warme Finger zu haben als es um 9:00 Uhr an den Zielen losging. Die Spitzengruppe fing an Ziel 11 an, wir an 12 und die dritte Gruppe an 13.

An diesem Tag war der Boden gut durchweicht und so waren die Ziele etwas schwerer zu erreichen. Besonders schön war der Schuß auf den auch weit weg stehenden Löwen, der schwer einzuschätzen war, weil ich diesen noch nie geschossen habe. Dafür Doppelhunter zweimal am linken Bein (zwei Pflöcke) und damit 10 Punkte. Oder auch der Igel, in moderater Entfernung, aber eben durch den Schlamm bei dem Pflock schwerer als erwartet. Der Killbereich liegt hier unerwartet niedrig. Im Schlamm stehend auf das Impala bei gefühlten 40m mit einer Trefferfläche von Rücken-Bauch von 45cm war schwer zu meistern. Aus unserer Gruppe schaffte den Schuß ein. Ebenso empfanden wir den Fuchs (Ziel 10) bei gefühlten 38m mit Trefferfläche 30cm als recht schwer. Zwei Pfeile trafen ihn zwar, aber die Steine drumherum waren der Tod von manchem Pfeil. Recht erledigt marschierten wir wieder zum Dopingstand der Hexen, von wo ein Teil von uns zur Zentrale gefahren wurde (Shuttleservice, hervorragende Idee!).

Die Auswertung erfolgte gewohnt schnell (Dank an die beiden Damen) und nach der Reklamationszeit bis 18:15 war das Zelt und der Rest eingepackt und gut verstaut und die meisten Gespräche geführt. Die Siegerehrung ging zügig vonstatten, wobei der Förster des Waldes ebenfalls daran teilnahm und die Urkunde und Medaillen überreichen konnte.

mixed-Mannschaft PSV Mannschaft

Langbogen Damen

Holzbogen Damen Senior

Langbogen Damen

  1. Anja mit 551 Punkten
  2. Anke (Heppenheim) mit 520 Punkten
  3. Bea mit 519 Punkten
  4. Ulrike N. mit 476 Punkten
  5. Doro mit 475 Punkten
  6. Uta mit 473 Punkten
  7. Martina mit 471 Punkte
  8. Maike S. mit 469 Punkte
  9. Katja M. mit 462 Punkte
  10. Silvia mit 445 Punkte
  11. Michaela mit 431 Punkte
  12. Nicole mit 377 Punkte
  13. Ulrike S. mit 330 Punkte
  14. Sandra mit 166 Punkte
  15. Anke (Kaltenkirch) mit 148 Punkte

PDF-Datei vom DFBV

Herbstturnier Mühlen 2012

Ein Turnier, bei dem man sich am Morgen entscheiden kann, ob man hin will oder nicht: das ist das bekannteste Kennzeichen für das Herbstturnier in Mühlen, dieses Jahr am 16. September.

 

Sehr früh morgens ging es daher los, zu einer Zeit, die ich als nachtschlafende Zeit ansehe. So waren wir pünktlich, noch vor der offiziellen Zeit, zu der man sich einschreiben konnte, bei 4°C zur Ankunftszeit, dort. Pünktlich um 8:00 Uhr ging es dann los, die Schlange war da noch überschaubar, aber änderte sich schnell. So konnten wir uns als Gruppe das Ziel aussuchen, an dem wir starten wollten.

Bis es nun tatsächlich losging, dauerte es dann doch noch einige Zeit und bis dahin war ich dann auch recht gut abgekühlt. Meine Finger waren ziemlich kalt, vom Boden stieg die Kälte durch die Schuhe nach oben. Heißer Tee brachte mir leider nicht genug Wärme in den Körper.

Die Ziele waren an sich gut gestellt, teilweise recht phantasievoll wie die Ratten im Dixieklo. Die Pfeile hatten aber gute Gelegenheiten, sich rund um die Tiere gut zu verstecken oder kaputt zu gehen, so daß jetzt noch zwei Pfeile dort blieben und von den vier kaputten konnte ich nur drei Pfeile reparieren. Wenigstens war einmal ein Innenkill mit 20 Punkten bei mir dabei.

Langbogen Damen Frösche

Platz 2 Helga mit 330 Punkten

Platz 4 Anja mit 314 Punkten

Platz 6 Martina mit 288 Punkten

 

Kroko Kroko

Ulmertinger Jagd 2012

Am 09.09. ging es wieder auf die Jagd nach dem Ulmertinger. Bei bestem Sonnenschein ging es um 9:30 nach kurzer Ansprache zu den Zielen. Das Gelände war etwas kleiner als letztes Jahr, dennoch war es nicht möglich, jedes Ziel sofort mit dem ersten Pfeil zu treffen. Tiere wie Goldhorn, Leseratte, Rüsselhirsch und Pistensau waren ebenso zu finden wie der Wolpertinger, Flugsau, Fuchs, Flughunde und Phönix. Mit viel Phantasie und Liebe zum Detail wurden die Ziele gebaut.

Schuss auf die Leseratte Innenkill
Pistensau Ulmertinger

SiegerehrungBeim Phönix und den Ratten gab es kostenlos Wasser zu trinken, vermutlich wegen der angekündigten 28°C. So gegen 15:30 / 16:00 kamen wir wieder beim Schützenhaus an und haben die Karten abgegeben. Für jede abgegebene Schießkarte gab es eine große Wurstdose als Dankeschön und als Präsent dafür, daß man zur 20. Jagd gekommen ist.

1. Platz Marchiori 434 P.
2. Platz Martina 364 P.
3. Platz Helga 350 P.
6. Platz Anja 306 P.
11. Platz Lucia 150 P.

Antilope Bogenschütze